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So entstand Swisslos

In den 20er-Jahren grassierte der Wildwuchs im Lotteriewesen derart, dass diesem Treiben mit dem noch heute gültigen Lotteriegesetz Einhalt geboten wurde. Nur den Kantonen war künftig die Veranstaltung von Lotterien zu wohltätigen oder gemeinnützigen Zwecken erlaubt. 1937 gegründet, war die Genossenschaft Interkantonale Landeslotterie (ILL), die unter dem Namen Swisslos auf dem Markt auftritt, vorerst dazu da, die legendäre Landi mitzufinanzieren. Genossenschafter der ILL waren alle Deutschschweizer Kantone (ausser der Kanton Bern, der eine eigene Lotteriegesellschaft – die Seva – hatte) sowie der Kanton Tessin.

Anfang 2003 wurde der Kanton Bern ebenfalls Genossenschafter von Swisslos und die Berner Lotteriegesellschaft Seva liquidiert. Im Zug dieser Neustrukturierung verlegte die Swisslos Interkantonale Landeslotterie ihren Sitz nach Basel.

Das geschieht mit dem Reingewinn

Der Auftrag der 20 Trägerkantone an Swisslos lautet, die Lotteriespiele (Zahlenlottos/ Lose) und Sportwetten unter Wahrung der gesetzlichen und ethischen Regelungen optimal zu vermarkten. Swisslos setzt ihre ganze Innovationskraft und langjährige Erfahrung innerhalb dieser Rahmenbedingungen so ein, dass sie möglichst hohe Erträge erwirtschaften kann. Um die erwirtschafteten Mittel effizient zu verteilen, haben die Kantone Lotterie- und Sportfonds eingerichtet. In diese fliessen die Reingewinne aus den Lotterien.

So zahlt Swisslos jährlich ungefähr 600 Millionen Franken an glückliche Lotteriegewinner aus, aber auch 352 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds. Und diese unterstützen mit dem Geld jährlich weit über 8’000 Projekte in den Bereichen Kultur, Sport, Natur und Soziales. Seit ihrer Gründung hat Swisslos so mehr als knapp 5 Milliarden Franken für wohltätige und gemeinnützige Projekte investiert. 209 Swisslos-Mitarbeitende geben ihr Bestes, damit es noch mehr wird.

So profitiert der Sport

Die Sport-Toto-Gesellschaft partizipiert seit vier Jahren nicht mehr am Zahlenlotto. Der nationale Sport – namentlich Swiss Olympic, der Schweizer Fussball und das Schweizer Eishockey – soll aber in ähnlicher Grössenordnung unterstützt werden, wie vor der Restrukturierung des Lotteriewesens. Deshalb zahlt Swisslos diesen Organisationen via Sport-Toto-Gesellschaft jährlich einen Beitrag aus dem Ergebnis des Zahlenlottos aus.

Auch die kantonalen Sportfonds, die bis 2003 ausschliesslich von der Sport-Toto-Gesellschaft alimentiert worden waren, sollen keine Einbussen hinnehmen müssen. Deshalb haben die meisten Kantone Schlüssel definiert, wonach ein Teil der Mittel (+/-20%), die in die Lotteriefonds fliessen, direkt an die Sportfonds weitergeleitet werden müssen. So ist auch die Finanzierung von Projekten des Spitzen- und Breitensports weiterhin gesichert, sei es der Bau von Anlagen, die Unterstützung kantonaler Sportverbände oder die Organisation von Anlässen.

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